Krankengymnastik

01.
Ziel und Anwendungsbereich

Im Rahmen der Krankengymnastik kommen folgende Maßnahmen zum Einsatz:

  • Mobilisierende Übungen und Techniken zur Verbesserung der passiven Beweglichkeit

  • Stabilisierende Übungen zur Muskeltonusregulierung

  • Kräftigungs- und Aktivierungsübungen für geschwächte Muskulatur

  • Therapieansätze zur Behandlung von Folgen psychischer oder psychophysischer Störungen im Bereich der Bewegungsorgane

 

02.
Methoden und Wirkung

Krankengymnastik umfasst gezielte Behandlungstechniken zur Therapie von:

  • Fehlentwicklungen

  • Erkrankungen

  • Verletzungsfolgen

  • Funktionsstörungen

Diese können sowohl den Haltungs- und Bewegungsapparat als auch innere Organe und das Nervensystem betreffen.

03.
Patientenschulung und Anleitung

Ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung ist die umfassende Information, Motivation und Schulung der Patientin bzw. des Patienten. Dazu gehören:

  • Vermittlung eines gesundheitsgerechten, auf die jeweilige Funktionsstörung abgestimmten Verhaltens (z. B. durch ein individuelles Eigenübungsprogramm)

  • Anleitung der Patientin bzw. des Patienten sowie ggf. der betreuenden Person im Umgang mit Hilfsmitteln

 

04.
Ergänzende Maßnahmen

Zur Unterstützung der Therapieziele können vorbereitende oder begleitende Maßnahmen der physikalischen Therapie in Kombination mit der Krankengymnastik angewendet werden.